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Seit dem vergangenen Wochenende gibt es eine weitere Partei im Land.

Nach mehreren Jahren der Inaktivität starteten Mitglieder der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) mit der Wahl eines Landesvorstandes den Neuanfang in Mecklenburg-Vorpommern.

Damit ist die Partei, die zeitgleich mit den „Grünen“ in Westdeutschland gegründet wurde und bei der bayerischen Landtagswahl 2% der Wählerstimmen

holte wieder in allen Flächenländern mit einem Landesverband vertreten.

Der Grundstein wurde von einer Handvoll Mitglieder gelegt, die sich im Sommer zum ersten Mal trafen

und als wichtigstes nächstes Etappenziel die Teilnahme an der Bundestagswahl im Herbst 2009 nannten.

Mit der Wahl eines Landesvorstandes habe man damit den ersten notwendigen Schritt getan, so der neue

Landesvorsitzende Christian Lantermann. Jetzt gehe es darum, die Mitgliederbasis zu verbreitern und sich

ab Frühjahr am Straßenwahlkampf, zunächst für die Europawahl und im Spätsommer für die

Bundestagswahl zu beteiligen.

In der ödp arbeiteten Menschen zusammen, die dem Streben von Gesellschaft und Wirtschaft nach

„Immer mehr“ das Prinzip Verantwortung entgegensetzten. „So leben, daß Zukunft bleibt“, so ein Motto der Ökodemokraten. Angestrebt werde eine Wende im Lebens- und Wirtschaftsstil – weg von der

Überfluß- und Verschwendungswirtschaft, hin zu Nachhaltigkeit und echter Lebensqualität. Thematische

Schwerpunkte der ödp als wertorientierter Partei liegen auf den Themenkomplexen „Umwelt“, „Familie“

und „saubere Demokratie“. Mit etwa 6.300 Mitgliedern und über 400 kommunalen Mandaten sieht sich die

ödp als erfolgreichste nicht-extremistische Kleinpartei in Deutschland.Die ödp MV erhält neuen Webauftritt


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