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Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk wissenschaftlich bewiesen

Wissenschaftler haben die Erkenntnis schon seit fast zwanzig Jahren, und trotzdem ist sie noch nicht bis zur Bundesregierung gelangt: Mobilfunkstrahlen schaden der Gesundheit, so der Physiker Prof. Dr. Klaus Buchner bei einem Vortrag am vergangenen Sonntag im Winstongolf in Gneven. Der Landesverband der Ökologisch-Demokratischen Partei hatte eingeladen und eine kleine, aber sehr aktive Zuhörerschaft kam ins Kranichhaus, um die Ausführungen zu verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchen zu diskutieren. Zeigte sich doch, dass mehrere der Anwesenden selbst gesundheitlich betroffen sind oder sich mit der Planung für eine Mobilfunkanlage in ihrer unmittelbaren Nähe konfrontiert sehen.

In seinem Vortrag verglich Buchner, der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei, die Mobilfunkstrahlung mit dem Rauchen. Obwohl inzwischen zweifelsfrei feststehe, dass Rauchen der Gesundheit schade, gebe es Kettenraucher, die auch noch im hohen Alter kerngesund sind. Auch durch Mobilfunk (und durch Schnurlostelefone usw.) würden nicht alle Betroffenen krank. Dennoch bestehe inzwischen in Fachkreisen keine Zweifel mehr an den Krankheiten, die von den Funkstrahlen ausgelöst würden. Schlafstörungen, Bewusstseinstörungen, Konzentrationsprobleme seien nur der Anfang. Die hohen Strahlendosen, die in Deutschland erlaubt seien, könnten auch Krebs verursachen: „Bereits bei einem Zehntausendstel des Grenzwerts ist die Häufigkeit von Krebs deutlich erhöht. Auch Potenzstörungen und Unfruchtbarkeit können auftreten.“ Diese beunruhigenden Fakten wies der Referent anhand einer Reihe wissenschaftlicher Arbeiten nach.

Dabei ließen sich nach Buchner diese Probleme vermeiden. Einige Länder wie Liechtenstein, Neusüdwales (Australien) und einige arabische Länder hätten die Grenzwerte so weit abgesenkt, dass Gesundheitsschäden nicht mehr beobachtet würden. Trotzdem sei dort der Handyempfang einwandfrei. Die ödp setze sich dafür ein, daß derartige Grenzwerte auch in Deutschland durchgesetzt würden, zum Schutz unserer Gesundheit, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.


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