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Soziale Stromtarife

für bedürftige Haushalte wirken auf den ersten Blick immer sympathisch. Deshalb wird jetzt wieder einmal aus der rot-grünen Ecke gefordert, steigende Strompreise für ärmere Leute durch ein preisvergünstigstes „KWh-Grundbudget“ abfedern zu sollen. Damit würde die Lenkungs- (sprich: Einspar-)Wirkung hoher Preise aufgehoben und auf ein ungeliebtes, aber wichtiges Mittel zur Ökologisierung unserer Gesellschaft verzichtet. Dabei  gäbe es wahrhaft bessere Maßnahmen, mit denen die Anreize zur  Energieeinsparung erhalten blieben und dennoch soziale Gerechtigkeit gefördert würde: So absurd seinerzeit die Milliardenverschwendung „Auto-Abwrackprämie“ war, so sinnvoll wäre z.B. ein dreistelliger Euro-Zuschuss an Personen mit niedrigem Einkommen, um uralte Kühlgeräte und Waschmaschinen aus dem Verkehr zu ziehen und zeitgemäß effektive Geräte anzuschaffen. Arme Menschen sind nämlich oft unfreiwillig Energieverschwender, weil sie sich ein neues, besseres Gerät nicht leisten können.

Autor/in:
Bernhard G. Suttner
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